Analysen und Alternativen

Millionärsboom

Millionärsboom in Bremen und in Westdeutschland - Gewinnexplosion bei sinkenden Arbeitnehmereinkommen
Auswertung der Einkommensteuerstatistik 1998 durch die Arbeitnehmerkammer Bremen, veröffentlicht im Dezember 2003.

Einkommensgefälle: Bremer Millionäre verdienen das 69fache eines Normalverdieners
(...) Im Vergleich zur letzten Erhebung 1995 hat das Einkommensgefälle zwischen den Einkommensklassen weiter zugenommen. Die Einkommensspanne zwischen einem Normalverdiener und Millionär ist groß. So verdienten 1998 die 341 Bremer Millionäre mit durchschnittlich 3,7 Mio. DM das 69fache eines Normalverdieners mit 54.000 DM (...)

Themenwebsite Partizipation & "Bürgerhaushalt"

Themenseite von Lutz Brangsch (Rosa-Luxemburg-Stiftung) mit umfangreicher Material- und Linksammlung rund um das Thema Partizipation, besonderer Schwerpunkt sind Modellvorhaben für einen BürgerInnenhaushalt bzw. die Demokratisierung von Haushaltspolitik:

www.brangsch.de/partizipation

Das Bremer Sozialforum

Eine andere Welt ist möglich, ein anderes Bremen auch!

„Eine andere Welt ist möglich!“ - Getragen von dieser Überzeugung haben sich in den letzten Jahren weltweit hunderttausende von Menschen in Weltsozialforen zusammengefunden. Die Weltsozialforen und zahlreiche regionale Sozialforen diskutieren Alternativen zur neoliberalen Globalisierung, die die Armen im Süden immer ärmer und die Reichen im Norden immer reicher macht.

In Bremen prägt seit über zehn Jahren die sogenannte Sanierungspolitik den Alltag. Was ursprünglich als Haushaltssanierung begann, hat sich zur neoliberalen Regionalpolitik entwickelt. Die Umwandlung öffentlicher Daseinsvorsorge in privatwirtschaftlich organisierte Dienstleistungen, die Reduzierung staatlicher Aufgaben auf Polizei, Justiz und Finanzverwaltung, die Herstellung von „günstigen“ Bedingungen für private Investitionen durch Einsatz öffentlicher Mittel sind sowohl Leitlinien für die bremische Landespolitik geworden, als auch Forderungen, wie sie auf globaler Ebene durch die WTO und das GATS durchgesetzt werden. Aber immer mehr Menschen spüren: Weder ist diese Politik notwendig und richtig, noch ist sie alternativlos, auch in Bremen nicht.

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