Analysen und Alternativen

Ansätze für progressive Politik in Bremen angesichts der gescheiterten Sanierung

Vorschläge von Wolfram Elsner für Eckpunkte eines fortschrittlichen Wahlprogramms in Bremen in Bezug auf die gescheiterte Sanierung und das neoliberale Sanierungsregime.

Zum Download Notizen zu Vorträgen von Prof. Dr. Wolfram Elsner vom September 2006 sowohl beim zweiten Bremer Sozialforum als auch bei Linkspartei und WASG Bremen.

Industriepolitik und neoliberales Sanierungs-Regime im Stadtstaat: Die Freie Hansestadt Bremen

Ein "Klassiker" der Kritik der bremischen Sanierungspolitik von Wolfram Elsner: Wir dokumentieren einen aktuellen Aufsatz zum neoliberalen Sanierungsregime in Bremen.

Zweites Bremer Sozialforum im September 2006

Eine andere Welt ist möglich, ein anderes Bremen auch!

Das zweite Bremer Sozialforum findet vom 22. bis 24. September 2006 im Kulturzentrum Lagerhaus statt. Das Sozialforum versteht sich als Kristallisationspunkt globalisierungskritischer Kräfte in Bremen und als ein ergebnisoffener Raum für Diskussionen, Aktionen und Kultur.

Kongress: Solidarische Ökonomie, Berlin, November 2006

Einen Eindruck, wie politische, soziale und ökonomische Alternativen auch diskutiert werden können, vermittelt der Kongress Solidarische Ökonomie. Bemerkenswert ist auch der breite Aufruferkreis. Aus dem Aufruf:
Weltweit entwickeln sich mit rasanter Geschwindigkeit Projekte einer anderen Ökonomie. In Lateinamerika, Asien und Afrika, aber auch in Europa suchen immer mehr Menschen nach wirtschaftlichen Alternativen.
Gleichzeitig wächst die internationale globalisierungskritische Bewegung mit ihren politischen Forderungen. Diese Bewegung verbindet sich in einigen Ländern zunehmend mit der Solidarischen Ökonomie.

Geschichten aus der Stadt des Verschwindens

Dokumentation: tales from hazyland (city.crime.control)

Die schon seit einigen Jahren in Bremen künstlerisch-politisch aktive Gruppe city.crime.control (c3) hat im Herbst 2005 mit der Veranstaltungsreihe tales from hazyland versucht, anhand des Bremer Faulenquartiers den Umbau der Stadt Bremen zu reflektieren. Eine besondere Beachtung wurde dabei der Bedeutung von öffentlichen und individuellen Bildern (von der Stadt) im Gespräch über die Stadt geschenkt.

Ein umfangreicher Projektreader mit sehr lesenswerten Texten ist hier online erhältlich (36 Seiten). Themen sind unter anderem: Die Ware Stadt. Wie städtischer Raum zur Ware (gemacht) wird; Die Nützlichkeit von Subkulturen für eine unternehmerische Stadt und ihre öffentliche Darstellung etc.

Zum Wirken der Bertelsmann-Stiftung

Die Bertelsmann-Stiftung macht sich stark für neoliberale Reformen in Städten und Regionen. Ihr großes personelles und mediales Netzwerk ist ihr dabei auch in Bremen, aber nicht nur dort, von Nutzen.

Der Bremer Professor Rudolph Bauer hat dazu in der Wochenzeitung Freitag am 16. Juni 2006 einen einführenden Text publiziert, der hier online ist.

Hinweis: Vom 14. bis 16. Juli 2006 findet an der Universität Hamburg ein Kongress zum Thema "Du bist Bertelsmann" - Wie ein globaler Drahtzieher Medien, Bildung und Politik steuert" statt. Informationen unter www.anti-bertelsmann.de oder www.bertelsmannkritik.d

Netzwerk Privatisierung - öffentliche Güter - Regulation

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat 2001/02 die theoretischen Debatten zur Eigentumsfrage aufgegriffen. "Wem gehört die Welt?" ist die Website des überregionalen Netzwerks Privatisierung - öffentliche Güter - Regulation (Netzwerk PPG). Das Netzwerk wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung (rls) initiiert und gefördert. Es finden sich Informationen zu Eigentum, Privatisierung, öffentlichen Gütern, Regulation und Reichtum.

www.rosalux.de/cms/index.php?ppg

Memorandum 2006

Mehr Beschäftigung braucht eine andere Verteilung
Memorandum 2006 der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Das jährliche Memorandum der Memo-Gruppe ist Kritik und Gegenentwurf zu den Jahresgutachten der „Fünf Wirtschaftsweisen“.

Das Memorandum 2006 nimmt die Politik der Großen Koalition und ihre Begründungen kritisch unter die Lupe und weist ihre Ungereimtheiten und schädlichen Folgen nach. Es bleibt aber nicht bei der Kritik stehen, sondern entwirft Alternativen und zeigt, wie sie ohne Beeinträchtigung der Masseneinkommen finanziert werden können. Darüber hinaus umreißt es die gesamtwirtschaftlich angelegten Grundpositionen einer umfassenden alternativen Wirtschaftspolitik und ihre theoretische Fundierung. In seinen konkreten Teilen entwirft das Memorandum ein Zukunftsprogramm zur Schaffung gesellschaftlich nützlicher neuer Arbeitsplätze. Es richtet sich gegen weitere Privatisierungen öffentlicher Dienstleistungen und im Bildungssektor, entwickelt Forderungen für eine bessere Bildung für alle und weist nach, dass Steuergerechtigkeit und eine nachhaltige Finanzpolitik die Grundlagen hierfür bereitstellen können. Seine weiteren Schwerpunkte wenden sich gegen die Neoliberalisierung Europas und gegen das Hartz-Desaster, formulieren Möglichkeiten der Gegenwehr und begründen die Notwendigkeit eines arbeitsmarktpolitischen Neuanfangs.

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