Bremen mies erleben

Offener Brief der ErzieherInnen von Kita Bremen

Offener Brief an die Landesfrauenbeauftragte Frau Hauffe

Sehr geehrte Frau Hauffe,

Wir streikenden ErzieherInnen und Mütter der städtischen Kita wenden uns heute an Sie, um Ihnen deutlich zu machen, warum dieser Arbeitskampf für uns Bremer Frauen so wichtig ist.

Beim städt. Eigenbetrieb Kita Bremen arbeiten 1275 Frauen (92,3% der Beschäftigten).Zur Zeit sind 75 % der ErzieherInnen teilzeitbeschäftigt, - in der Regel zwischen 20 –30 Wochenstunden - überwiegend auf unfreiwilliger Basis, da die Ganztagsarbeitsplätze immer mehr abgebaut werden.
Eine KollegIn unter 30 Jahren verdient mit 24 Wochenstunden netto ca. 835,- €.
Um ihre Existenz zu sichern, sind viele KollegInnen gezwungen eine zweite Arbeitsstelle anzunehmen. Die ausschließlich für die Tätigkeit mit Kindern gebrauchte Arbeitskraft wird geteilt. Sie fehlt für die Konzentration auf die berechtigten Anforderungen der Kinder und ihrer Familien nach hohen Qualitätsstandards in den Kita.

Kein Geld für Jugendtheater!?

Dokumentation eines Leserbriefes, der in der TAZ Bremen veröffentlicht wurde und mit dem seinerzeit gegen die angedrohte Schließung des Schnürschuhtheaters in der Bremer Neustadt protestiert wurde. Er steht hier als ein Beispiel und auch weil im Zuge seiner Abfassung der Slogan Bremen mies erleben "erfunden" wurde.

Bremen, d. 14. Dez. 2003

Bedeutet „bremen neu erleben“ jetzt auch:
Kein Geld für Jugendtheater!?

Hiermit protestiere ich energisch gegen die geplante Schließung des Schnürschuh-Theaters. Das Schnürschuh-Theater ist das einzige reine Jugendtheater in Bremen und seit 27 Jahren erfolgreich aktiv.

Hartz-IV-Bilanz der Arbeitnehmerkammer

Ein Jahr Hartz IV – Eine bremische Zwischenbilanz

Die bremische Arbeitnehmerkammer hat ihre Hartz-IV-Bilanz vorgelegt. Der Tenor: "...auch die soziale Grundsicherung, schafft keinerlei Sicherheit, sondern verschärft das ohnehin schon prekäre Leben von 15 Prozent der bremischen Bevölkerung. Rund hunderttausend Menschen in diesem Bundesland werden nach den von der Bundesregierung selbst gesetzten Normen über das ALG II in die Armut abgeschoben – ohne reale Ausstiegsperspektive."

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