Zweites Bremer Sozialforum im September 2006

Eine andere Welt ist möglich, ein anderes Bremen auch!

Das zweite Bremer Sozialforum findet vom 22. bis 24. September 2006 im Kulturzentrum Lagerhaus statt. Das Sozialforum versteht sich als Kristallisationspunkt globalisierungskritischer Kräfte in Bremen und als ein ergebnisoffener Raum für Diskussionen, Aktionen und Kultur.

Geschichten aus der Stadt des Verschwindens

Dokumentation: tales from hazyland (city.crime.control)

Die schon seit einigen Jahren in Bremen künstlerisch-politisch aktive Gruppe city.crime.control (c3) hat im Herbst 2005 mit der Veranstaltungsreihe tales from hazyland versucht, anhand des Bremer Faulenquartiers den Umbau der Stadt Bremen zu reflektieren. Eine besondere Beachtung wurde dabei der Bedeutung von öffentlichen und individuellen Bildern (von der Stadt) im Gespräch über die Stadt geschenkt.

Ein umfangreicher Projektreader mit sehr lesenswerten Texten ist hier online erhältlich (36 Seiten). Themen sind unter anderem: Die Ware Stadt. Wie städtischer Raum zur Ware (gemacht) wird; Die Nützlichkeit von Subkulturen für eine unternehmerische Stadt und ihre öffentliche Darstellung etc.

Hartz-IV-Bilanz der Arbeitnehmerkammer

Ein Jahr Hartz IV – Eine bremische Zwischenbilanz

Die bremische Arbeitnehmerkammer hat ihre Hartz-IV-Bilanz vorgelegt. Der Tenor: "...auch die soziale Grundsicherung, schafft keinerlei Sicherheit, sondern verschärft das ohnehin schon prekäre Leben von 15 Prozent der bremischen Bevölkerung. Rund hunderttausend Menschen in diesem Bundesland werden nach den von der Bundesregierung selbst gesetzten Normen über das ALG II in die Armut abgeschoben – ohne reale Ausstiegsperspektive."

Bremer Erklärung - wie geht es weiter?

Die Bremer Erklärung von 2004

Im Frühjahr 2004 wurde eine Initiative für einen Politikwechsel in Bremen ins Leben gerufen und 28 BremerInnen traten mit einer Bremer Erklärung "Wir erklären uns nicht einverstanden!" an die Öffentlichkeit. In dieser wird, nach über elf Jahren "Sanierungspolitik" in Bremen, das Scheitern dieser Politik (gemessen an den 1992 formulierten Zielen) festgestellt und u.a. als ein Instrument der Umverteilung von gesellschaftlichem Reichtum und Macht von "unten nach oben" kritisiert.

Montagsdemonstrationen

Montags gegen Hartz IV, Agenda 2010 und bremische „Sanierungspolitik“

Die wiedererwachten Montagsdemonstrationen richten sich gegen „Hartz IV“ und die „Agenda 2010“ – und damit gegen die sozial verheerende und wirtschaftlich widersinnige neoliberale Gesamtstrategie der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik der Herrschenden in diesem Lande, die zur Umverteilungsmaschine von unten nach oben verkommen ist. Deren verarmende und gesellschaftszerstörerische Auswirkungen wollen die einfachen Menschen nicht länger hinnehmen. Es zeigt sich dabei, dass der „Neoliberalismus“ weder „neo“=neu ist noch – wegen seiner brutalen Umverteilung von Macht und Reichtum gegen die Bevölkerung und für die Reichen und Mächtigen – liberal sein kann. „HartzIV“, „Agenda“ und „Neoliberalismus“ sind jedoch nicht nur ein nationales und gesamtwirtschaftliches Problem. Sie haben ihre Basis, finden ihre Fortsetzung und werden am schlimmsten spürbar in den Ländern und Kommunen, dort wo die Menschen leben und arbeiten.

Willkommen bei der Bremer Erklärung!

"Wir erklären uns nicht einverstanden!"

Wir freuen uns, die Website der Bremer Erklärung - Initiative für einen Politikwechsel in Bremen zu präsentieren.

Auf dieser Website wird nicht nur die Bremer Erklärung von 2004 dokumentiert, sondern es besteht für registrierte NutzerInnen auch die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren und eigene Beiträge zu erstellen.

Wir laden alle UnterstützerInnen (bisherige wie künftige) der Bremer Erklärung von 2004 ein, sich bei dieser Website zu registrieren, um die Website der Bremer Erklärung mitzugestalten, um miteinander im Forum zu diskutieren oder um hier eigene Beiträge zum Thema zu veröffentlichen.